Die verschieden Ebenen der natürlichen Schiefe

 

Jedes Pferd ist von Natur aus schief und nicht völlig symmetrisch entwickelt.

Diese Asymmetrie oder natürliche Schiefe kann mit ein wenig Übung jeder bei seinem Pferd feststellen.

Folgende Ebenen sind dabei zu beachten:

 

 

• Die laterale Schiefe:

Die Links- oder Rechtsbiegung der Wirbelsäule

 

 

• Die horizontale Schiefe:

Hierbei trägt die Vorhand mehr Gewicht als die Hinterhand. Pferde tragen von Natur aus 3/5 des Gewichts auf der Vorhand und 2/5 auf der Hinterhand

 

• Die Links- oder Rechtshändigkeit in den Vorbeinen:

ein Bein wird vorzugsweise belastet

 

• Die Rechts-oder Linkshändigkeit in den

Hinterbeinen:

das eine Bein trägt bevorzugt,das andere Bein schiebt bevorzugt

 

• Das schräge Bewegen des Pferdes:

dadurch, dass die Vorhand schmaler ist als die Hinterhand, tritt die Hinterhand nicht in die Spur der Vorhand

 

• Die diagonale Schiefe:

sie beschreibt den Schwerpunkt,der nicht in der Mitte des Pferdes liegt,sondern mehr in Richtung eines der Vorderbeine

 

• Die vertikale Schiefe:

je höher die Geschwindigkeit auf einem Zirkel,desto mehr legt sich das Pferd in die Kurve

 

 

• Die ungleiche/schlechte Entwicklung

von Rücken- und Bauchmuskulatur:

werden die o.g. Punkte bei der Reitpferdeausbildung nicht berücksichtigt,wird das Pferd nicht in die Lage versetzt,

einen Reiter zu tragen.

 

Hierdurch können viele Probleme entstehen:

 

Rittigkeitsprobleme

Mentale, emotionale und Verhaltensprobleme

körperliche Probleme

 

Solange sich das Pferd in der Natur frei bewegen kann, entstehen keine Probleme. Kommt das Reitergewicht hinzu, muss das Pferd für diese neue und unnatürliche Aufgabe vorbereitet werden.

 

Reiten macht nur auf einem gesunden Pferd Spaß denn nur ein gesundes Pferd hat auch Spaß am Reiten.